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MIT DEM VAPEN AUFHÖREN

Vapen wird von vielen als modernes Genussmittel betrachtet – vergleichbar mit einem schnellen Espresso oder einem Stück Schokolade. Doch genau wie bei herkömmlichem Tabak erzeugen das Nikotin und die ritualisierten Handbewegungen ein tief sitzendes Verlangen.
 

Wenn man Vaper fragt: „Warum nutzen Sie die E-Zigarette?“, hört man oft Antworten wie: „Die Aromen schmecken mir“, „Der Dampf entspannt mich“ oder „Es ist eine Beschäftigung für meine Hände“. Die tatsächlichen Antreiber für den Griff zum Vape-Gerät liegen jedoch meist tiefer und sind im Alltag kaum greifbar. Das Verlangen wird primär vom Unterbewusstsein gesteuert – und genau hier setzt die Hypnose an.
 

Was genau ist Hypnose?

Sie können sich die Hypnose als eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Wachbewusstsein und Ihrem Unterbewusstsein vorstellen. Es handelt sich um einen Zustand tiefer Entspannung, der sich zwischen Wachsein und Schlaf bewegt.
 

Obwohl Sie in diesem Zustand extrem entspannt sind, bleiben Sie voll ansprechbar und aufnahmefähig. In dieser Phase sind Sie besonders empfänglich für sogenannte Suggestionen. Dies sind gezielte sprachliche Impulse, die Ihre Denkgewohnheiten und Ihr Verhalten positiv beeinflussen sollen. Hypnose ist dabei keine Form der Gedankenkontrolle: Suggestionen, die nicht zu Ihren persönlichen Werten passen, würden Sie sofort aus dem Zustand der Entspannung führen.
 

Wie wirkt Hypnose bei der Entwöhnung?

Bei der Entwöhnung vom Vapen wird Hypnose genutzt, um das automatische Verlangen nach dem Dampfen und dem Nikotin schrittweise aufzulösen. Dies geschieht vor allem auf zwei Wegen:

  • Stärkung des Gesundheitsbewusstseins: Anstatt sich lediglich darauf zu konzentrieren, „nicht mehr zu vapen“, wird das Zielbild einer „reinen, freien Atmung“ gestärkt.

  • Positive Umformulierung: Unser Gehirn kann Verneinungen oft nur schwer verarbeiten. Der Gedanke „Ich will nicht mehr vapen“ enthält weiterhin das Wort „Vapen“. In der Hypnose arbeiten wir stattdessen mit dem Ziel, „unabhängig und frei zu sein“. Ihr Fokus verschiebt sich so auf den persönlichen Gewinn (Freiheit), statt auf einen vermeintlichen Verlust.
     

Vapen in Verbindung mit negativen Erfahrungen

Ein weiteres Werkzeug der Hypnose sind Assoziationen. Da Vapen oft mit angenehmen Geschmacksrichtungen verknüpft ist, kann die emotionale Bindung sehr stark sein.
 

In der Hypnose können diese positiven Verknüpfungen gelöst und durch realistischere oder abschreckende Bilder ersetzt werden. Sobald Ihr Unterbewusstsein das Vapen nicht mehr mit „Genuss“, sondern beispielsweise mit „klebrigen Rückständen“ oder „Abhängigkeit“ verbindet, sinkt der Drang, das Gerät zu benutzen. Das Ziel ist eine Form der Gleichgültigkeit gegenüber dem Vapen, sodass es schlicht kein Thema mehr in Ihrem Alltag darstellt.
 

Zusammenfassend: Hypnose unterstützt Sie dabei, das „Programm“ in Ihrem Kopf zu überschreiben, das Sie bisher automatisch zum Gerät greifen ließ.

Image by Nery Zarate

Irini Haselbach - Psychologin (M.Sc.), Heilpraktikerin (Psychotherapie)

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