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Simpson Protocol

Das Simpson Protocol ist eine weiterentwickelte und beeindruckend tiefgreifende Methode der Hypnose. Diese Methode kann dabei helfen, nachhaltig positive Veränderungen im Verhalten, Denken und Leben zu bewirken. Das Simpson Protocol wurde von der kanadischen Hypnosetherapeutin Ines Simpson entwickelt. Besonders an dieser Technik ist die neue und bis dato einzigartige Anwendungsweise der Hypnose.

Während der Anwendung wird der Klient bzw. die Klientin in einen besonders tiefen hypnotischen Zustand. In diesem Zustand herrscht vollkommene körperliche und geistige Entspannung. Gleichzeitig bleibt der Geist fokussiert. Das wiederum ermöglicht eine intensive und aufschlussreiche Innenschau in die Zusammenhänge von Bewusstsein und Unbewusstem. 
Das Zusammenspiel von Bewusstsein und Unbewusstem ist auch für das Simpson Protocol eine wesentliche Grundlage bei der Anwendung. Denn im Unbewussten liegen viele Motive und Ursachen für alltägliche Handlungen, Denkprozesse und Gefühlsempfindungen. Diese wiederum können einen intensiven Einfluss auf die eigenen Lebensumstände haben. Auf das Verhalten im Alltag, auf den Umgang mit anderen Menschen, auf die Selbstwahrnehmung, auf den eigenen Körper.
Allein diese kurze Zusammenfassung deutet an, wie weitreichend und nachhaltig positiv die Einflüsse einer umfassenden Hypnose-Sitzung nach dem Simpson Protocol sein können.

 

Image by Aaron Burden

Indikationen

Durch die Anwendung des Simpson Protocols können nahezu alle Arten von Problemen erfolgreich gelöst werden. Diese effektive Hypnose-Technik kann in vielen Bereichen eingesetzt werden, wie beispielsweise bei Operationen, Zahnbehandlungen, Geburtshilfe, Versagens- und Sprechängsten, Stresssituationen und Burn-out. Auch übergewichtige Personen können durch Hypnose erfolgreich abnehmen.

Die Anwendungsbereiche des Simpson Protocols sind sehr vielfältig. Es kann hilfreich sein, um besser mit Stress umzugehen, Befürchtungen zu bewältigen oder die eigene Selbstsicherheit zu stärken. Unerwünschte Gewohnheiten abzulegen oder die Gesundheit auf ganzheitlicher Ebene zu verbessern.

Hypnose-Sitzungen nach dem Simpson Protocol werden inhaltlich stets ganz individuell abgestimmt. Es stehen also ganz persönliche Anliegen im Fokus. Diese werden vor der eigentlichen Hypnose besprochen, um die Sitzung entsprechend zu gestalten. 

Bitte beachten Sie, dass auch die Hypnose nach dem Simpson Protocol keine Wunderwirkung verspricht, sondern vielmehr eine seriöse Methode ist, die dabei helfen kann, positive Veränderungen im eigenen Leben zu bewirken.

Weitere Informationen

Ist die Hypnose nach dem Simpson Protocol sicher?
Es ist wichtig zu wissen, dass die Kontrolle zu jeder Zeit beim Klienten / bei der Klientin liegt. Hypnose bedeutet keinen Kontrollverlust, sondern vielmehr eine tiefenwirksame Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen und positive Veränderungen im Leben zu bewirken.

Eine gewisse Aufregung und Unsicherheit ist vor der ersten Hypnose-Sitzung ganz normal. Doch gerade das Simpson Protocol ist eine so sanfte wie sichere Hypnose-Methode, die von vielen Menschen als sehr angenehm und bereichernd empfunden wird. Während der Sitzung besteht immer ein Zustand des Wohlbefindens und der Entspannung.
 

Was passiert während der Hypnose nach dem Simpson Protocol?
Im tiefen hypnotischen Zustand erkundet der Klient bzw. die Klientin das eigene Unterbewusstsein.  Dabei steht er bzw. sie jedoch in ständiger Kommunikation mit der Hypnotiseurin / dem Hypnotiseur.
Dies geschieht über sogenannte ideomotorische Fingersignale. Also bestimmte Fingerzeichen, die vor der Hypnosesitzung vereinbart wurden. Dabei steht ein Fingerzeichen für “Ja“ und eines für “Nein“. Diese beiden Zeichen reichen für die gesamte Kommunikation der Hypnosesitzung aus. Denn die Hypnotiseurin / der Hypnotiseur stellt während der Sitzung nur Fragen, die die Klientin / der Klient einfach mit “Ja“ oder “Nein“ beantworten kann. Die gestellten Fragen haben dabei immer Bezug zu dem im Vorfeld besprochenen Thema, das die Klientin / den Klienten beschäftigt und in die Praxis geführt hat.

Dank dieser Technik kann der Klient/die Klientin in eine noch tiefere Hypnose geführt werden, als in der herkömmlichen Hypnoseanwendung üblich. So wird ein Stadium tiefer Trance und ein stark reduziertes Bewusstsein erreicht. 

In diesem Stadium werden tiefliegende Denkmuster, Prägungen, Befürchtungen und andere Verhaltensursachen aufgespürt. Dadurch können zum Beispiel emotionale Wunden behandelt oder negative Glaubenssätze umformuliert werden.

Oftmals ist bereits eine einzige Sitzung ausreichend, jedoch können in manchen Fällen 2 bis 3 Sitzungen notwendig sein. Eine Erstsitzung dauert in der Regel 2 bis 3 Stunden, während Folgesitzungen üblicherweise 1 bis 1,5 Stunden dauern.

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